Gesundheitsprobleme, bei denen eine positive Wirkung von NADH wissenschaftlich nachgewiesen worden ist

NADH und Chronische Müdigkeit

Das Chronische Müdigkeitssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome, CFS) ist in der Zwischenzeit im ICD Codex (International
Codex of Diseases) als eigene Krankheit aufgelistet, und das Zentrum für Krankheitskontrolle (Center for Disease
Control) in den USA hat die Kriterien für das Chronische Müdigkeitssyndrom, wie in der Tabelle aufgelistet, definiert.

· Müdigkeit über mindestens 6 Monate
· Leichtes Fieber, Erkältung oder Halsentzündung
· Schmerzhafte Lymphknoten am Nacken
· Unerklärliche Muskelschwäche und Muskelschmerzen
· Müdigkeit nach körperlicher Betätigung, die
mindestens 24h anhält, Kopfschmerzen
· Gelenkschmerzen ohne Schwellungen
· Konzentrationsschwäche, Gedächtnisprobleme,
Vergesslichkeit
· Depression
· Schlafstörungen

Diese Symptome müssen mindestens 6 Monate persistieren, um der Definition des Chronischen Müdigkeitssyndroms
zu entsprechen. Die meisten der für das Chronische Müdigkeitssyndrom charakteristischen Symptome können auch von
anderen chronischen Erkrankungen wie Krebs, Herzschwäche, Immunschwäche, Rheumatismus, Arthritis hervorgerufen
werden. Deshalb müssen alle diese Krankheiten vor einer definitiven Diagnose des CFS ausgeschlossen werden. Forscher in
den USA haben mit einer speziellen Computertomographie-Methode zeigen können, dass CFS-Patienten ein Energie
(ATP)-Defizit im Muskel aufweisen. Das erklärt die von Patienten geschilderte Muskelschwäche und die damit verbundene
Müdigkeit. Basierend auf diesen Befunden und der Tatsache, dass NADH – wissenschaftlich nachgewiesen – die
ATP-Konzentration in Herz-und Muskelzellen steigern kann, wurde in den USA 1997 eine Studie zum Nachweis der Wirksamkeit
von NADH bei CFS-Patienten durchgeführt. Es war eine von der FDA, der Zulassungsbehörde in den USA, genehmigte
doppelblind placebokontrollierte Cross-over-Studie, die an der Georgetown Universität in Washington durchgeführt
wurde. Die Patienten erhielten 2 Tabletten 5mg NADH (total 10 mg) pro Tag für 4 Wochen, danach war eine gleich
lange Auswaschperiode, in der beide Gruppen keine Tabletten erhielten. Nach diesen 4 Wochen erhielt die NADH-Gruppe
nun Placebo-Tabletten und die andere Gruppe NADH. 31% der CFS-Patienten zeigten nach 4 Wochen eine Verbesserung
ihrer Symptome. Nach weiteren 6 Monaten NADH-Einnahme (10 mg NADH pro Tag) fühlten sich 82% der Patienten
wesentlich besser und hatten mehr Energie.

Therapieempfehlung bei Chronischem Müdigkeitssyndrom:
2 -3 mal täglich 1-2 NADH NX|10 Lutschpastillen

NADH und Depression

Depression ist die häufigste Erkrankung des Nervensystem. Allein in Deutschland leiden 8 Millionen Menschen daran,
weltweit sind es 340 Millionen. Die Inzidenz ist stark im Steigen begriffen. Der Schaden für die Volkswirtschaft beträgt
17 Milliarden Euro pro Jahr allein in Deutschland. Die Symptome der Depression sind in der Tabelle angeführt. Sollten
Sie ein oder mehrere dieser Symptome bei Ihren Patienten fesstellen, sollte Sie an eine Depression denken.

Symptome der Depression:
· Lustlosigkeit
· Interesselosigkeit
· Mangel an Initiative
· Konzentrationsmangel
· verminderte Leistung
· Schlaflosigkeit
· Appetitlosigkeit
· geringer Unternehmungsgeist
· Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens
· reduzierte Libido
· Verstopfung
· genereller Pessimismus
· Selbstbezichtigung
· Angst
· Selbstmordgedanken
· Hypochondrische Beschwerden

Als biochemische Ursache spielen die Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin und Serotonin eine entscheidende Rolle.
Ihre Konzentrationen sind vor allem im Gehirn vermindert. Dadurch sind die biologischen Funktionen dieser Substanzen
herabgesetzt. Nachdem depressive Menschen einen Mangel von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin vor allem im
Hirn aufweisen, war es naheliegend, NADH zur Verbesserung ihrer Beschwerden einzusetzen. Am Birkmayer Institut für
Parkinson-Therapie in Wien wurden 205 Depressions-Patienten mit NADH behandelt. Die Dosis war 10 mg NADH
pro Tag. Die Dauer der Therapie betrug 6 Monate. Bei 93% der Patienten kam es zu einer Verbesserung ihrer Beschwerden
um bis zu 44% nach der für diese Studie verwendeten Depressions-Beurteilungsskala. Manche Patienten bemerkten
bereits nach 5 Tagen eine positive die Gemütsverfassung sowie die stimmungaufhellende Wirkung. Bei anderen Patienten trat
ein positiver Effekt erst nach 4 Wochen ein. Nebenwirkungen wurden von keinem der Patienten angegeben. In der Zwischenzeit
haben einige tausend Menschen NADH-Tabletten über einen längeren Zeitraum eingenommen und über die positiven Wirkungen bei psychischen und körperlichen Erschöpfungszuständen berichtet.

Therapieempfehlung bei Depression:

2–4 Lutschpastillen NADH (sublingual Tabletten mit 20 mg NADH)
Direct pro Tag. Patienten, die „klassische“ Antidepressiva
einnehmen, sollen damit weiter therapiert werden. NADH
hat keine Nebenwirkungen und zeigt auch keine Wechselwirkungen
mit Antidepressiva. Wenn der Patient nach Einnahme
der NADH Tabletten eine Verbesserung seiner Symptome und
seines Gesundheitszustandes verspürt, dann sollten die „klassischen“
Antidepressiva abgesetzt werden und nicht das NADH.

NADH bei Menopause

In den Wechseljahren sinkt die Hormonproduktion allmählich ab. Dadurch können folgende Beschwerden entstehen:

· Hitzewallungen
· Schweißausbrüche
· Schlafstörungen
· Schwindelgefühle
· Depressive Verstimmung
· Nervosität
· Angst
· Unruhe
· Gereiztheit
· Verlust der Libido

Die klassische Behandlung von Menopause-Symptomen ist die Gabe von Sexualhormonen. Diese Hormonersatztherapie,
die seit Jahrzehnten im Einsatz ist, verbessert die Befindlichkeit vieler Frauen. Allerdings wird diese Hormonsubstitution
in letzter Zeit zusehends kritischer beurteilt, weil mögliche Risiken nicht völlig ausgeschlossen werden können. Die der
Menopause zugrundeliegende geringere Hormonproduktion kann durch einen Mangel an Zell-Energie, also einen ATPMangel
verursacht sein. Nachdem die ATP-Produktion in den Zellen durch NADH gesteigert werden kann, sollte NADH
die Hormonproduktion steigern und dadurch die im Klimakterium auftretenden Symptome bessern. Unter dieser Prämisse
wurde eine Studie in Österreich und der Schweiz durchgeführt, die folgende Ergebnisse gezeigt hat. Es verbessern
sich vor allem die Stärke der Hitzewallungen, die depressive Stimmung, die Müdigkeit, die Schlafstörungen, der Antrieb
und die Nervosität.
Diese Resultate wurden in einer kleineren offenen Studie bei einem Gynäkologen in der Steiermark, in der 14 Frauen mit klimakterischen Beschwerden 1 Monat lang mit NADH behandelt wurden, bestätigt. Die meisten Frauen berichteten auch eine Zunahme der Libido.
Therapieempfehlung zur Behandlung von Menopause-Beschwerden: 3 NADH Tabletten Cellergie® Supplement pro Tag (2 Tabletten morgens nüchtern, 1 Tablette 2h nach dem Mittagessen).

NADH bei Übergewicht
Die Ergebnisse der Studie über die Wirkung von NADH bei chronischer Müdigkeit wurden retrospektiv nochmals ausgewertet, weil aufgefallen ist, dass das Körpergewicht nach Behandlung mit NADH etwas niedriger war als vor der Behandlung.
Die Evaluierung ergab eine signifikante Gewichtsabnahme von 2,5 kg in 4 Wochen unter Einnahme von 10 mg NADH
pro Tag. In einer weiteren offenen Studie konnte nachgewiesen werden, dass NADH bei Übergewichtigen mit einem
BMI (Body Mass Index) von über 30 eine Gewichtsreduktion von 2–3 kg innerhalb von 3 Monaten bewirkt.
Therapieempfehlung zur Behandlung von Übergewicht:
täglich 1-2 NADH AX|10 Lutschpastillen

NADH bei Diabetes
Der eigentliche Grund für den erhöhten Blutzucker ist ein Mangel an Insulin, einem Hormon mit einer Vielzahl von
biologischen Wirkungen. Es steuert die Aufnahme von Glukose, Aminosäuren und Fettsäuren in die Zelle. Die Glukose
wird von den Zellen dringend benötigt, weil daraus NADH und damit ATP produziert wird. Wenn zu wenig Insulin im
Organismus vorhanden ist, kann weniger Glukose aus dem Blut in die Zellen transportiert werden. Dadurch steigt die
Konzentration von Glukose im Blut, der „Blutzucker“ an. Nach neuesten Erkenntnissen scheint vor allem der Diabetes
Typ 2 auf einer gestörten Funktion der Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, zu beruhen. Wenn die Mitochondrien
geschädigt sind, ist auch die Energieproduktion vermindert. Den ß-Zellen in der Bauchspeicheldrüse mangelt es an
ATP-Energie. Sie produzieren deshalb zu wenig Insulin. Als Ursache für die Dysfunktion der Mitochondrien beim Diabetes
Typ 2 werden viele Faktoren diskutiert. Erhöhte Blutfette, insbesondere Triglyzeride, aber auch cholesterinsenkende
Medikamente gelten als Störfaktoren der Mitochondrienfunktion.
Seitdem NADH-Tabletten von vielen Leuten regelmäßig eingenommen werden, erhalte ich von Diabetikern mit Typ 2
häufig die Rückmeldung, dass sich ihr Blutzuckerspiegel nach mehrwöchiger Einnahme von NADH in Richtung Norm
bewegt hat.
Ein mir bekannter Arzt in den USA hat in seiner Klinik sowohl Diabetiker mit Typ 1 als auch mit Typ 2 mit NADH
behandelt und mir mitgeteilt, dass viele seiner Typ 2-Diabetiker nur noch NADH einnehmen und keine Anti-Diabetika
mehr benötigen. Mehreren Patienten mit Diabetes Typ 2 habe ich empfohlen, NADH einzunehmen. Nach 3–4 Monaten
war ihr Blutzuckerspiegel sowie das Hämoglobin HbA1C im Normbereich. Einige kamen danach mit einem Befundbericht
einer Klinik, dass sie bis auf weiteres keine Antidiabetika mehr einnehmen müssen.

Therapieempfehlung zur Behandlung von Diabetes Typ 2:
2 x 2 NADH Tabletten Cellergie® Supplement pro Tag
NADH bei Hirnleistungsstörung, Gedächtnisproblemen und Demenz Hirnleistungen wie Lesen, Verstehen, Gedächtnis, Rechnen,
Konzentrationsfähigkeit, Begreifen und Verarbeiten von optischen und akustischen Reizen sowie logisches Denken spielen
eine zentrale Rolle für jeden Menschen. Das Unvermögen, Informationen zu verarbeiten und Handlungen danach zu
setzen oder auch die persönliche Hygiene durchzuführen, sind Anzeichen einer Hirnleistungsstörung. Das klinische Bild
einer Demenz stellt sich als Gedächtnisverlust, Verschlechterung der intellektuellen Funktionen und Beeinträchtigung
der Aktivitäten des täglichen Lebens dar. Symptome der Krankheit schließen Lernschwierigkeiten, Verminderung
des Urteilsvermögens, Desorientiertheit in Zeit und Raum und den Verlust der Kommunikationsfähigkeit mit ein. Eine
relativ einfache Methode, die Hirnleistung zu überprüfen, ist die Mini-Mentale Zustands-Überprüfung (Mini-Mental State
Examination=MMSE). Sie erlaubt in weniger als 5 Minuten, das Denkvermögen eines Menschen zu testen.
Mini-Mental Status Examination (MMSE)
Orientierung:
1. Welches Jahr haben wir? (1 Punkt)
2. Welche Jahreszeit? (1 Punkt)
3. Welches Datum haben wir heute? (1 Punkt)
4. Welcher Tag der Woche ist heute? (1 Punkt)
5. Welchen Monat haben wir heute? (1 Punkt)
6. In welchen Land befinden Sie sich jetzt? (1 Punkt)
7. In welchem Bundesland befinden Sie sich? (1 Punkt)
8. In welcher Stadt ? (1 Punkt)
9. Wo befinden Sie sich gerade? (1 Punkt)
10. In welcher Straße ist das? (1 Punkt)
Erkennen und Merken:
11. Der Untersucher nennt 3 Objekte.
12. Der Untersucher fragt die Testperson nach den 3
Objekten. (max. 3 Punkte)
Aufmerksamkeit und Konzentration:
13. Ein Wort mit 5 Buchstaben ist rückwärts zu buchstabieren
oder eine Zahlfolge (z.B. von 99–94 )
zurück zu zählen. (max. 5 Punkte)
Kurzzeitgedächtnis:
14. Der Untersucher fragt nach den 3 Objekten von
Punkt 11. (max. 3 Punkte)
Verstehen, Sprechen und Handeln:
15. Der Untersucher zeigt auf Gegenstände (z.B. Bleistift
oder Uhr). Die Testperson muss die Gegenstände
benennen, wenn der Untersuche r diese zeigt.
(max. 2 Punkte)
16. Die Testperson muss folgende Worte wiederholen:
„keine wenn’s, und keine aber“. (max. 1 Punkt)
17. Die Testperson muss einem dreifachen Befehl nachkommen:
Der Untersucher sagt zur Testperson:
„Nehmen Sie ein Blatt Papier. Falten Sie das Papier in
die Hälfte. Legen Sie das Papier auf den Boden.“
Testperson muss die „Befehle“ korrekt durchführen.
(max. 3 Punkte)
18. Der Untersucher schreibt auf ein Papier in Großbuchstaben:
SCHLIESSEN SIE IHRE AUGEN und
befiehlt der Testperson, den schriftlichen „Befehl“
auszuführen. (1 Punkt)
19. Die Testperson wird aufgefordert, einen korrekten
Satz mit einer Aussage aufzuschreiben. (1 Punkt)
20. Der Untersucher fordert die Testperson auf, ein
Fünfeck zu zeichnen, und dann ein 2. Fünfeck, das
in das 1. Fünfeck zum Teil hineinreicht. (1 Punkt)
Die maximale Punktezahl von 30 weist auf eine normale
Hirnleistung hin. Erreicht die Testperson weniger als 24
Punkte, ist dies als erster Hinweis auf eine verminderte
Hirnfunktion zu sehen und kann der Beginn einer Alzheimer-
Demenz sein.
Nachdem das menschliche Hirn etwa ein Drittel der vom Organismus produzierten Energie benötigt, ist ein Energie
(ATP)-Mangel die plausibelste Ursache einer Hirnleistungsstörung. Daher sollte NADH als Treibstoff der zellulären
Energieproduktion einen positiven Einfluss auf Hirnleistungsstörungen und auf Symptome der Demenz haben. Unter
dieser Prämisse wurde an der Neurologischen Klinik der Georgetown Universität in Washington eine von der FDA
genehmigte Studie mit Alzheimer-Patienten durchgeführt. Die Patienten erhielten 2 Tabletten à 5 mg NADH, also 10
mg pro Tag. 17 Patienten vollendeten die Behandlungsperiode von 6 Monaten. Am Beginn und nach einem halben Jahr
wurde die Hirnleistung anhand standardisierter Tests ermittelt. Die Ergebnisse waren beeindruckend. Die Beurteilung
anhand der Mattis Demenz Skala zeigte, dass die Patienten, die NADH erhielten, nach 6 Monaten eine signifikant bessere
Hirnleistung erbrachten (108,5 Punkte) als am Beginn der Studie (107 Punkte). Bei den Patienten, die Placebo-Tabletten
einnahmen, verschlechterte sich die Hirnleistung hingegen von 107 Punkten vor der Behandlung auf 99 Punkte nach 6
Monaten.

Therapieempfehlung zur Behandlung von Hirnleistungsstörungen:
2 x 2 sublingual Tabletten mit 20 mg NADH täglich
Cellergie® Direct, 2 Tabletten vormittags, 2 Tabletten
nachmittags unter der Zunge zergehen lassen.

NADH bei Parkinson-Krankheit

Die Parkinson-Krankheit ist durch 3 Hauptsymptome gekennzeichnet:
Tremor (Zittern), Rigor (Steifheit) und Akinese (verminderte Beweglichkeit). Es muss jedoch betont werden, dass nicht jedes Zittern oder jede verminderte Beweglichkeit gleich als Parkinson-Krankheit diagnostiziert werden sollte.
NADH wurde erstmals im Jahre 1987 von meinem Vater, Professor Walter Birkmayer, einem Parkinson-Patienten als Infusion
verabreicht. Der Patient konnte nur schwer vom Stuhl aufstehen und nur langsam gehen. Nach der NADH-Infusion
sprang der Patient auf und konnte normal gehen. Im Laufe eines Jahres erhielten 480 Parkinson-Patienten NADH- Tabletten.
Bei 85% dieser Patienten zeigten sich Verbesserungen zwischen 10 und 60% ihrer Behinderung nach 2–4 Wochen
Behandlungsdauer.

Therapieempfehlung bei Parkinson: Die Therapieempfehlung bei Parkinsonpatienten lautet: Beginnen Sie mit 1 Tablette NADH pro Tag und beobachten Sie die Wirkung ein paar Tage. Danach steigern Sie auf 2 Tabletten für 1 Woche.
Wenn Sie Verbesserungen bei Ihrem Patienten feststellen, dann erhöhen Sie auf 3 Tabletten pro Tag. 2 Tabletten morgens
nüchtern und 20 Minuten mit der Nahrungsaufnahme warten. Die 3. Tablette sollte am frühen Nachmittag gegen 15
Uhr eingenommen werden.

NADH bei Multiple Sklerose (MS)

Die Ursache für die Entstehung von MS ist immer noch nicht geklärt. Faktum ist, dass Zellen im zentralen Nervensystem,
insbesondere die myelinbildenden Zellen, zugrunde gehen. Wenn die Myelin-Hülle von Nervenzellen beschädigt wird
oder verloren geht, funktionieren diese Nervenzellen nicht mehr. Die Folge sind Beschwerden und Symptome, die für
Multiple Sklerose (MS) charakteristisch sind.
Die Hauptsymptome der MS sind :
· Müdigkeit
· Bewegungsstörungen
· Muskelkrämpfe
· Sehstörungen
· Koordinationsstörungen
· Sensibilitätsstörungen
· Sprechstörungen
· Blasen- und Darmprobleme

Müdigkeit wird von fast allen MS-Patienten als die Hauptbeschwerde angegeben. Dieses Symptom spiegelt einen Energiemangel
wieder. Zu wenig Energie ist biochemisch gesehen ein Mangel an ATP.
Aufgrund dieser Beobachtungen führte Professor András Guseo, Vorstand der Neurologischen Abteilung des St. Georgs Hospital in Székesfehérvár eine Studie über die Wirkung von NADH bei seinen MS-Patienten durch. 63% der MS-Patienten fühlten sich nach Einnahme von NADH deutlich besser. Das betraf vor allem die Symptome Vitalität, Müdigkeit, Bewegung, Relaxation und Dauer der „guten“ Phasen zwischen den Müdigkeitsperioden. 38% der Patienten berichteten über eine stärkere Vitalität und eine geringere Müdigkeit, 10% konnten sich besser bewegen, 28% hatten Phasen ohne Müdigkeit (Relaxation). Diese Phasen waren bei
30% der Patienten unter NADH-Therapie deutlich länger als ohne NADH.

Therapieempfehlung zur Behandlung von Multiple Sklerose (MS):

2–3 NADH Tabletten pro Tag (2 Tabletten morgens nüchtern und 1 Tablette 2h nach dem Mittagessen.
Bei Patienten mit extremer Müdigkeit sollten in den ersten 2 Monaten 4–6 Tabletten pro Tag genommen werden.

NADH bei Schlaganfall

Ein Schlaganfall entsteht durch einen Riss oder eine Blockade eines Blutgefäßes im Gehirn. Wenn ein bestimmtes Areal
dann nicht mehr richtig durchblutet wird, bekommt es keinen Sauerstoff und keine wichtigen Nährstoffe; auch kein NADH,
den für die Energiebildung notwendigen Wasserstoff. Das Gewebe im Infarktgebiet wird geschädigt und stirbt ab. Dadurch
stehen die von diesem Bereich ausgeübten Funktionen still. Je nachdem, ob die linke oder die rechte Hirnhälfte betroffen
ist, ist der Körper auf der gegenüberliegenden Seite in seiner Funktion beeinträchtigt, und mitunter gelähmt. Erste
Hinweise auf einen beginnenden Schlaganfall sind Wortbildungs-und Artikulationsstörungen oder Empfindlichkeitsstörungen
am Körper. Auch die der Infarkt-Zone benachbarten Hirnareale funktionieren nach einem Schlaganfall nicht mehr
normal, weil sie kein Blut und damit auch keine Signale von angrenzenden Nervenzellen erhalten. Wenn man diesem
geschädigten, aber noch nicht abgestorbenen Hirn-Gewebe NADH zuführt, erhält es Energie und kann sich dadurch
wieder regenerieren. Nach einiger Zeit sollte dieser Bereich wieder ganz vital sein und seine physiologischen Reaktionen
ausüben können. Je nach Größe des Infarktbezirkes kann eine Regeneration in wenigen Tagen oder erst in einigen Monaten
eintreten. Nachdem NADH, wie schon erklärt, nachweislich die Zellenergie erhöht, wurde es bei einigen Schlaganfallpatienten
angewandt.
Patient 1
Frau 84 Jahre, Schlaganfall am 20.Juni 2003.
Symptome: Halbseitenlähmung, Sprachverlust. 2 Wochen nach dem Schlaganfall beginnt die Patientin mit 40 mg NADH pro
Tag Tabletten mit je 10 mg reinemNADH. 2 Wochen nach Einnahme von Cellergie® Direct (40 mg NADH) verbessert sich der Zustand der Patientin bemerkenswert.
Sie kann aufstehen und sprechen. Der leitende Arzt der Klinik bestätigt, dass die Patientin körperlich und geistig in besserem Zustand ist als vor dem Schlaganfall. Zur Zeit nimmt die Patientin nurmehr 2 Cellergie® Direct Tabletten (20 mg NADH)
pro Tag. Ihr geht es laut Auskunft ihres Enkelsohnes, der Assistenzarzt an der Klinik ist, in der die Patientin behandelt worden
ist, immer noch besser als vor dem Schlaganfall.

Therapieempfehlung zur Behandlung von Schlaganfallpatienten:
1. bei akutem Schlaganfall: 2 x 2 Tabletten Cellergie® NADH
Direct pro Tag
2. nach Rehabilitation und zur Prävention eines neuerlichen
Schlaganfalles: 2 x 1 Tablette pro Tag

NADH bei Krebs

Eine Krebserkrankung entsteht durch die chronische Einwirkung von physischen und psychischen Faktoren. Die wichtigsten
Promotoren für die Entwicklung von Tumoren sind in der Tabelle aufgelistet.
Promotoren für die Entwicklung von Krebs
· Freie Radikale
· Röntgenstrahlung
· kosmische Strahlung
· Radioaktive Strahlung
· UV-Licht
· Elektromagnetische Felder
· Starkstromleitungen
· Pestizide / Herbizide
· Industrielle Giftstoffe
· Rauchen
· verschmutztes Wasser
· Immunsuppressive Medikamente
· Zytostatika / Chemotherapeutika
· Quecksilber (Amalgamfüllungen)

Wie aus dieser Tabelle ersichtlich wird, gibt es physikalische und chemische Promotoren. Sie alle haben die Fähigkeit, Freie Radikale zu bilden. Durch diese Eigenschaft können sie Lipide, Proteine oder Nukleinsäuren in den Zellen angreifen
und damit Zellstrukturen, insbesondere die DNA, empfindlich schädigen.
Wenn man die zellschädigende Wirkung von Freien Radikalen neutralisieren könnte, ließe sich die Entwicklung von Krebs
blockieren oder zumindest hemmen. Die besten Stoffe gegen Freie Radikale sind Antioxidantien. Es gibt biologische Antioxidantien. Das sind Substanzen, die im Organismus vorkommen. Dazu gehören Selen, Glutathion, NADH, Vitamin A, C und E sowie einige Enzyme.
Die Stärke eines Anti-Oxidationsmittels hängt von seiner Kapazität ab, Oxidation zu verhindern. Das Gegenstück
von Oxidation ist Reduktion. Eine Substanz, die ein hohes Reduktionspotential besitzt, ist demnach ein starkes Anti-Oxidationsmittel.

NADH ist, biologisch gesehen, das Molekül mit dem höchstem Reduktionspotential. Es stellt daher das stärkste biologische Antioxidans dar. Dr. Richard Passwater, ein Experte auf dem Gebiet der Antioxidantien, schrieb 1997 im Vorwort des Buches „NADH – The energizing Coenzyme“ folgendes: „es gäbe zwar keine Substanz im menschlichen Organismus mit dem Prädikat ,am wichtigsten‘ oder das ,wichtigste Antioxidans‘, aber NADH kommt dieser Eigenschaft so nahe, wie es eine biologische Substanz überhaupt kann.“
An dieser Meinung von Dr. Passwater hat sich auch bis heute nichts geändert.

NADH hat bei der Krebsentwicklung und -hemmung eine dreifache Schutzfunktion:
1. NADH ist das stärkste Antioxidans
2. NADH erhöht die ATP-Energie in der Zelle.
3. NADH spielt eine wichtige Rolle bei der
Reparatur der DNA

Therapieempfehlung zur Behandlung von Krebserkrankungen:
Beginn der Therapie mit 2 x 4 NADH Tabletten Cellergie
® Supplement pro Tag. Wenn sich der Tumor zurückbildet,
kann auf eine Erhaltungsdosis von 2 x 3 Tabletten reduziert
werden. Wenn der Tumor ganz verschwunden ist, sollten
präventiv noch 2 x 2 Tabletten pro Tag für 1–2 Jahre eingenommen
werden.

2 Gedanken zu „Gesundheitsprobleme, bei denen eine positive Wirkung von NADH wissenschaftlich nachgewiesen worden ist“

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